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Morphosyntax im Sprachkontakt. Morphosyntaktische Kontaktphänomene in einem Korpus russlanddeutscher Varietäten in der Region Krasnojarsk (Russland)

Konferensbidrag (offentliggjort, men ej förlagsutgivet)
Författare Christiane Andersen
Publicerad i German Abroad 2. Perspectives from Variationist Sociolinguistics, Language Contact, and Multilingualism. November 2–4 2016, The University of Texas, Austin
Publiceringsår 2016
Publicerad vid Institutionen för språk och litteraturer
Språk de
Länkar https://www.scribd.com/document/329...
Ämnesord Russian, German, Language Contact
Ämneskategorier Jämförande språkvetenskap och lingvistik

Sammanfattning

Abstract Es ist bereits beobachtet worden, dass morphosyntaktische Strukturen aus dem Russischen Veränderungen im Satzbau der deutschen Kontaktvarietät(en) ausgelöst haben. Der über zwei Jahrhunderte währende und nach dem 2.Weltkrieg forcierte Sprachkontakt ist eine Ursache für morphosyntaktische Auffälligkeiten wie Spitzenstellung des finiten Verbs in narrativen Deklarativsätzen, Wegfall von Subjektpronomen und finiten Verbformen in Äußerungen mit russischen Gesprächspartikeln u.a. (vgl. Andersen 2016) Es ist auch festgestellt worden, dass andere morphosyntaktische Strukturen robust bleiben, wie die Verbalklammer im narrativen Perfekt (Präteritum ist absent; das Russische kennt hingegen kein Perfekt). Anhand von Dialogkorpora des gesprochenen Deutsch in der Region Krasnojarsk (vgl. Andersen et al 2012, 2015) werden im Rahmen eines Forschungsprojekts solche dialogischen Äußerungen systematisch analysiert, die verschiedene Typen von borrowing enthalten. Ein übergreifendes Forschungsziel besteht darin, eine russlanddeutsche Kontaktgrammatik auf der Basis von transkribierten Dialogen aufzubauen. Jets henze uns kants naies eiwodide jetzt-PART hab-3PL-PRF-sie-PRO-SUBJ sie-PRO-OBJ ganz-ADV Neues-N eiwodid-INF (‚einführen’ aus russ. wwoditj, dt. Präfix: ei-, dt. Suffix -e) ‚Jetzt haben sie bei uns etwas ganz Neues eingeführt.’ In solchen Vorkommen kann beobachtet werden, wie u.a. lexikalisches (hier: Verbstamm) und morphosyntaktisches (hier: Verbpräfix und Verbsuffix) borrowing in den untersuchten Korpora auftritt. Das im Beispiel verwendete Prädikat wird mit haben + russischem Infinitivstamm + deutschem Verbpräfix und Infinitivsuffix gebildet, und zwar nicht mit einem Partizip Perfekt. (Vgl. Moskaljuk 2013) Regelmäßigkeiten in solchen Prozessen sind jedoch schwer nachzuweisen und noch schwieriger zu erklären. Denn wir haben es hier mit sowohl Besonderheiten der gesprochenen Sprache ohne Bezug zur Standardsprache als auch mit anderen soziolinguistischen und kognitiven Erscheinungen dieses Sprachkontakts zu tun, auf die im Einzelnen eingegangen wird. Der Beitrag soll zur Diskussion ähnlicher Fragestellungen zur Morphosyntax anregen, wo Deutsch im Ausland in Beziehung zu seinen Kontaktsprachen zugrunde gelegt wird. Quellennachweis Andersen, Christiane (2016): Syntax in Contact. Word Order in a Contact Variety of German Spoken in Eastern Siberia. In: Journal of Language Contact 9. 264-292. Andersen, Christiane; Forsberg, Markus; Hammarstedt, Martin; Pankow, Alexander (2015): Siberian German women. In: Korp. Språkbankens konkordansverktyg. Göteborg: University of Gothenburg. http://spraakbanken.gu.se/korp/?mode=siberian_german Andersen, Christiane; Forsberg, Markus (2012): Siberian German. In: Korp. Språkbankens konkordansverktyg. Göteborg: University of Gothenburg. http://spraakbanken.gu.se/korp/?mode=siberian_german

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