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Sprechen - Öffentlichkeit - Aufklärung. Zur Sprachkritik im diskursiven Erinnern an die Rote Armee Fraktion anhand des Buches "Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF" von Carolin Emcke

Artikel i vetenskaplig tidskrift
Författare Magnus Pettersson Ängsal
Publicerad i Tekst i Dyskurs
Volym 7
Sidor 115-135
ISSN 1899-0983
Publiceringsår 2014
Publicerad vid Institutionen för språk och litteraturer
Sidor 115-135
Språk de
Länkar www.tekst-dyskurs.eu/index.php/de/
Ämnesord språkkritik, terrorism, RAF, offentlighet, kollektivt minne, diskurslingvistik, textanalys
Ämneskategorier Historia, Språk och litteratur, Germanistik, Tyska språket

Sammanfattning

In diesem Artikel wird ausgehend von text- und diskurslinguistischen Positionen dargestellt, welche Rolle die Konzepte ‚Sprache‘ und ‚Sprechen‘ vor dem Hintergrund der Öffentlichkeit in dem autobiographischen Buch "Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF" von Carolin Emcke (2008) spielen. Das Buch leistet dabei einen Beitrag zu gegenwärtigen öffentlichen Erinnerungsdiskursen um die Rote Armee Fraktion (RAF) und zum kollektiven Gedächtnis des RAF-Terrors. Als Angehörige eines Terroropfers verkörpert die Autorin eine bestimmte Diskursposition. Anhand der Analyse des Textes lässt sich eine deutliche Gegenüberstellung von einerseits Schweigen (seitens der Terroristen), Krieg, Kriegsrhetorik und Gewalt und andererseits Sprechen, Dialog, Gespräch, Aufklärung und Öffentlichkeit erkennen. Emckes Sprachkritik schließt sich einer Tradition aufklärerischer Sprachkritik an, wobei das (Miteinander-)Sprechen in Emckes sprachkritischem Konzept bestimmend für das Menschsein überhaupt ist – der Mensch ist ein sprachliches, deswegen soziales Wesen. Ausgehend von diesen Überlegungen formuliert die Autorin den Vorschlag, ein Forum der Aufklärung zu schaffen, in dessen Rahmen Täter und Mitwisser frei über ihre RAF-Vergangenheit sprechen könnten und dafür nicht strafrechtlich angeklagt und bestraft werden sollten. Auch für diesen letztendlich politischen und juristischen Vorschlag sind Sprache und Sprechen entscheidend.

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